Akne: Ursachen und Therapien

Wer kennt sie nicht, die Akne? Rund um den Globus leiden 70 bis 90 Prozent der Pubertierenden an dieser Hauterkrankung. Diese Volkskrankheit erreicht bei den 15 bis 18-Jährigen ihren Gipfel, jedoch leidet ein geringer Prozentsatz selbst nach dem 25. Lebensjahr noch darunter. Eine ordentliche Gesichtspflege ist hier nur der Anfang, um dem entgegenzuwirken. Es gibt zahlreiche andere Therapiemöglichkeiten.

Ursachen von Akne

Die Mitesser entwickeln sich aufgrund erhöhter Talgproduktion und einer Verstopfung des Talgdrüsenausgangs, welche auf einer Verhornungsstörung beruht. Pusteln, Knoten und Papeln entstehen jedoch nur infolge einer Entzündung. Begünstigend auf die Aknebildung wirkt zudem sowohl Alkohol als auch das Rauchen. Alkohol dehydriert die Haut, daher sollte dazu viel Wasser getrunken, oder ganz auf den Alkoholkonsum verzichtet werden. Auch nach einer überwundenen Akneerkrankung sorgen die giftigen Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs für unreine Haut. Selbst Antibiotika und die Anti-Baby-Pille können einen negativen Einfluss ausüben, bei beiden ist unbedingt Rücksprache mit einem Arzt zu halten. Neben Veranlagung und psychischem Stress kann sogar übermäßige Hautpflege einen negativen Einfluss ausüben. Deshalb sollten Sie auch besonderen Wert auf verträgliche Pflegeprodukte legen, wie zum Beispiel auf die spezielle Pflege von Eucerin.

Therapien zur Bekämpfung

Abgesehen von der Behandlung bei leichten Fällen, ist ein Dermatologe unumgänglich. In allen Fällen beginnt eine Erfolg versprechende Behandlung mit einer gewissenhaften Hautpflege. Dabei sollten entsprechende Pflegeprodukte zum Einsatz kommen. In schweren Fällen muss aber ein Hautarzt in die Behandlung miteinbezogen werden. So vielfältig wie die Therapiemethoden, sind auch die Wirkstoffe. Alpha-Hydroxy-Säuren reduzieren den Zusammenhalt der Komedonen, der Mitesser, und wirken zudem prophylaktisch. Auch ein regelmäßiges Peeling, als Ergänzung, mit 30%iger Salicylsäure, kann sich sehr positiv auswirken. Benzoylperoxid, welches sich in Hautpflegeprodukten findet, wirkt ebenfalls antibakteriell und löst Hornzellen von der äußeren Hautschicht ab. Das Spektrum der Therapiemethoden ist damit aber noch nicht erschöpft. Es gibt noch weitere Methoden, wie etwa eine Hormontherapie oder eine Lichttherapie.

Pflege ist alles

Die Akneerkrankung gehört wohl zu den Erfahrungen, die nahezu jeder durchleben muss. Spaß daran findet niemand, doch zum Glück kann man dieser Hauterkrankung immer besser den Kampf ansagen. Beginnend mit einer ordentlichen Hautpflege, unterstützt durch zuverlässige Pflegeprodukte, bis hin zur ärztlichen Behandlung – die Bandbreite der Gegenmaßnahmen ist enorm und wird zunehmend effektiver.

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