Zur Kur in die Rehaklinik: Ablauf bei Rehabilitationsmaßnahmen

Wer gesundheitlich eingeschränkt ist, sei es körperlich oder psychisch, der hat mit Sicherheit auch schon mal über eine Kur nachgedacht. Den Begriff an sich gibt es jedoch eigentlich heute nicht mehr, sie wird vielmehr als Rehabilitationsmaßnahme, also Reha, bezeichnet.

Eine Rehabilitationsmaßnahme muss beantragt werden, dies geschieht meist über den behandelnden Arzt (Hausarzt, Facharzt oder Betriebsarzt). Auch der medizinische Dienst der Krankenkasse kann solch eine Reha-Maßnahme empfehlen. Der/die Versicherte kann aber auch selbst eine Reha-Maßnahme beantragen, dies trifft vor allem auf Berufstätige zu, die eine 15-jährige versicherungspflichtige Berufstätigkeit ausgeübt haben, sowie Familienversicherte und Rentner.

Eine Rehaklinik bietet viele Kuranwendungen © SSDG Interiors/Flickr

Die Maßnahme in einer Rehaklinik muss beantragt werden

Vor allem Berufstätige, deren Erwerbsfähigkeit durch Krankheit oder Behinderung erheblich gefährdet oder bereits gemindert ist, erhält meist von der Rentenversicherungsanstalt (BfA oder LVA) eine Rehabilitationsmaßnahme bewilligt. Die entsprechende Rehaklinik wird dann dem Versicherten eine Einladung zur Rehabilitationsmaßnahme zusenden. Diese Rehaklinik führt dann die verordnete Rehamaßnahme über einen bestimmten Zeitraum durch. In der Regel wird solch eine Kur für drei Wochen bewilligt. Bei psychosomatischen Erkrankungen wird jedoch meist eine Rehamaßnahme von fünf Wochen bewilligt. Eine Verlängerung oder eine Anschlussbehandlung kann bewilligt werden.

Die klassische Kur wird zur Reha

Der Weg zu einer Kur ist für manch einen sicherlich ein schier undurchsichtiger Papierkram. Doch keine Angst, die Krankenkassen, der Hausarzt oder die Vertrauensleute der jeweiligen Rentenversicherungsanstalt stehen hier mit Reha – Tipps zur Seite.