Die besten Mittel gegen starkes Schwitzen

Unschöne Schweißflecken unter den Achseln und unangenehme Geruchsentwicklung gehören zu den täglichen Belastungen stark schwitzender Menschen. Doch das muss nicht sein. Mit dem richtigen Deodorant kann dem Schweiß in fast allen Fällen wirkungsvoll entgegen getreten werden. Wichtig ist, dass man sich für ein passendes Pflegeprodukt entscheidet.





Temperaturbedingtes Schwitzen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Schwitzen. Die gängige Form hängt von der Außentemperatur ab und soll verhindern, dass der Körper überhitzt. Über den Schweißfilm, der sich auf die Haut legt, soll diese heruntergekühlt werden. Ab welchen Temperaturen Menschen schwitzen, ist ganz unterschiedlich, deswegen benötigen sie auch unterschiedliche Deos. Ein moderater Schwitzer ist mit einem normalen Sprühdeo gut beraten. Es riecht gut und hat eine ganz leichte antitranspirante Wirkung. Bei jemandem, der viel schwitzt, können sie aber kaum etwas ausrichten. Hier ist ein Deostick die bessere Wahl. Auch ein Deokristall kann eine gute Wirkung verbuchen, er eignet sich besonders für Menschen, die auf künstliche Duftstoffe verzichten möchten. Er riecht also neutral. Wer sein Schweißproblem damit immer noch nicht in den Griff bekommt, der sollte zu Antitranspirantien greifen. Diese sorgen dafür, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen. Am besten trägt man sie abends auf und lässt sie über Nacht einwirken. Am Morgen danach trägt man dann einfach ein normales Deo auf.

Schwitzen aus Stress und weiterführende Therapien

Stressbedingtes Schwitzen hat nichts mit der Außentemperatur zu tun, sondern wird durch Angst, Unsicherheit und Druck von außen verursacht. Dabei beschleunigt sich außerdem der Herzschlag und es werden andere Schweißporen aktiv, als beim temperaturbedingten Schwitzen. Infolgedessen riecht der Schweiß auch häufig unangenehmer. Hierfür empfehlen sich spezielle Deodorants gegen Stress-Schwitzen. Wer trotz Deos immer noch nicht Herr seiner Schweißdrüsen wird, sollte den Gang zum Arzt in Betracht ziehen. Verschiedene Therapien können eine Linderung verschaffen. Bei stressbedingtem Schwitzen hilft oft ein Anti-Stresstraining in Verbindung mit wirkungsvollen Antitranspirantien. Wenn das alles nicht hilft, bleibt immer noch die Möglichkeit ins Nervensystem einzugreifen. Um starke Schweißbildung an Händen und Füßen zu verringern, kann der Nervenstrang, der für diese Drüsen zuständig ist, betäubt oder durchtrennt werden. Bei starkem Achselschweiß werden die Drüsen an der entsprechenden Stelle aus der Haut gekratzt.

Nicht verzweifeln

Wer an starker Schweißproduktion leidet, kann das häufig mit den richtigen Deodorants selbst ganz gut in den Griff bekommen. Ist das nicht der Fall, kann der Arzt Erleichterung verschaffen, je nach Art und Ursache des Schwitzens wird dann eine individuelle Therapie angewandt.

Foto: Kitty – Fotolia

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